Rhodos

Dies ist mein Reisebericht zur Insel Rhodos. Zusammen mit meiner Verlobten war ich vom 30.08. bis zum 06.09. in Kolymbia, Rhodos, Griechenland. Da wir dringend Entspannung brauchten, war dies diesmal ein Pauschalurlaub, den wir am Strand verbringen wollten. Sonst reisen wir immer individual und legen viel Wert darauf den Ort genauer zu erkunden. Nichtsdestotrotz habe ich meine Kamera und das 50 mm Objektiv dabei gehabt, da wir Rhodos Stadt und Lindos erkunden wollten. Für spontane Erinnerungsfotos, ganz ohne fotografischen Anspruch, hatte ich eine Sofortbildkamera dabei.

Stadtmauer Rhodos Stadt

Rhodos Stadt:
Rhodos Stadt ist die Hauptstadt der Insel. Ihr wurde etwa 292 v. Chr. der Koloss von Rhodos erichtet. Der Koloss war eine zirka 35 Meter hohe Bronzestatue zu Ehren des Sonnen- und Stadtgottes Helios und zählte zu den sieben Weltwundern der Antike. An seiner Stelle stehen heute zwei Säulen mit einen Hirsch und einer Hirschkuh. Der (springende) Hirsch ist das Wappentier der Insel. Neben den Säulen verfügt die Stadt über viele weitere Sehenswürdigkeiten. Allem voran die wunderbare Altstadt. welche vom Johanniterorden zu einer Festung ausgebaut wurde. Da wir leider nur knapp 4,5 Stunden Zeit in Rhodos Stadt hatten, haben wir uns auf die Altstadt konzentriert. Die Altstadt war an den meisten Orten relativ voll. Besonders bei den vielen Lederwaren- und Tourigeschäften war viel los. So entschlossen wir uns etwas von den Hauptwegen abzuweichen und in die kleineren Gassen zu gehen. Auch wenn wir dadurch einige Sehenswürdigkeiten nicht besucht haben, war es eine wunderbare Idee, denn in den vielen Gassen gibt es immer was zu entdecken. Besonders Katzenliebhaber können sich dabei auf scheinbar wilde Katzen freuen, die von den Bewohnern an den Haustüren mit Nahrung versorgt werden. Gegen Mittag hatten wir dann für eine kurze Pause eine Taverne aufgesucht. Leider habe ich mir den Namen nicht gemerkt – eine Schande! Die Taverne verfügte über Tische auf einem kleinen Platz direkt unter zwei wunderschönen großen Bäumen. An diesem schattigen Plätzchen konnten wir dann nochmal richtig Kraft tanken. Zum Abschluss des Ausflugs sind wir noch in den Hafen gegangen und haben dort die Befestigungen besichtigt.

Altstadtgasse
Grüne Altstadtoase

 

Lindos:
Wie eingangs erwähnt haben wir auch die Stadt Lindos besucht. Lindos befindet sich zirka 25 km südlich von Kolymbia, ebenfalls an der Ostküste der Insel. Aufgrund der Ruinen der Akropolis, die über einen Sepentinenweg oder einer Treppe erreicht und besichtigt werden können, ist Lindos gerade in den Sommermonaten ziemlich überfüllt. Davon nichtsahnend haben wir an unserem vorletzten Tag auf der Insel die Stadt besucht. Auf dem Weg von Kolymbia nach Lindos kommt man an einem wunderbaren Aussichtspunkt vorbei. Von hier aus hat man eine wunderbare Sicht auf die im Tal gelegene Stadt mit der Akropolis, die sich auf einem Berg befindet. Da wir einen sehr netten Busfahrer hatten, hielt dieser für uns an, damit wir Bilder machen konnten. Aufgrund des harten Lichtes waren die Verhältnisse nicht optimal, dennoch habe ich ein paar Fotos gemacht. Das Beitragsbild zeigt den Ausblick auf die Stadt.
In der Stadt angekommen haben wir uns direkt auf den Weg nach oben zur Akropolis gemacht. Wie in Griechenland üblich kann dies „bequem“ per Esel geschehen. Da wir beide nicht begeistert davon sind, haben wir uns für die Treppe entschieden. Diese war in den Altstadtgassen sehr gut ausgeschildert und der Aufstieg war trotz Hitze nicht beschwerlich. Lediglich die Ignoranz einiger Mitmenschen, die am liebsten die gesamte Treppe für sich hätten, war etwas anstrengend. Ständig blockierte irgendwer den Weg oder rempelte einen an. Sehr schade! Oben angekommen mussten wir am Kassenhäuschen ein paar Minuten Schlange stehen. Die Akropolis selbst war so überlaufen, dass Fotos quasi unmöglich waren. Nach einer halben Stunde sind wir dann wieder zurück in die Stadt. Wie in Rhodos Stadt gab es auch in Lindos schöne Alstadtgassen. Da diese noch etwas enger waren, habe ich hier mein 35 mm Objektiv sehr vermisst. Zur Mittagszeit sind wir in eine Taverne mit Dachterasse eingekehrt. Die Preise waren für eine Touristenhochburg sehr günstig. Für eine Cola und einen Kaffee haben wir mit Trinkgeld etwa 7 € bezahlt. Die Preise hingegen in einer Eisdiele waren dann eher auf dem Niveau von London oder Stockholm. Für je eine frische Eierwaffel mit Softeis haben wir zirka 14 € bezahlt. 

Ausblick von der Akropolis

 

 

Kolymbia:
Kolymbia ist ein reiner Touristenort an der Ostküste von Rhodos. Der Ort liegt mittig zwischen Lindos und Rhodos Stadt. Die Entfernung zu beiden Orten beträgt etwa 25 km. Der Ort liegt zirka 15-20 Gehminuten vom Meer entfernt im Inselinneren. Da es sich wie bereits erwähnt um einen Touristenort handelt, gab es hier wenig bis gar keine Motive. Während unseres ganzen Aufenthalts habe ich meine Sony A7 III weder in Kolymbia noch im Hotel genutzt. Für Andenken Fotos habe ich meine Sofortbildkamera verwendet